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Aktuell
FreedomBox bei LinuxWochen Wien (7.-9.Mai): http://www.linuxwochen.at/Wien/
FreedomBox bei BarCamp Graz (17.-19. April): http://barcamp-graz.at/

FreedomBox
Die Weiterentwicklung des “FreedomBox” Konzeptes soll auch in Österreich stattfinden.

Am Elevate Festival 2011 wurde das Konzept von James Vasile aus New York in Graz vorgestellt. Seitdem gibt es in Österreich auch immer wieder Events und Aktivitäten rund um die FreedomBox.

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Das FreedomBox-Projekt wurde aus der Überlegung geboren, dass stark zentralisierte Internet-Dienste wie Google und Facebook eine enorme Ansammlung von persönlichen Daten zur Folge haben, was wiederum zu Kontrolle, Macht und Missbrauchspotenzial führt.Von FreedomBox-Gründer Eben Moglen stammt der Ausspruch, dass Facebook inzwischen mehr Daten über Menschen gesammelt hat, als das alle totalitären Regimen das 20. Jahrhunderts geschafft haben. Das Weltwirtschaftsforum bezeichnet in einem Bericht persönliche Daten als das neue Öl des 21 Jahrhunderts. Die Europäische Union sieht persönliche Daten als potenzielle Quelle für einen Aufschwung und sogar Weg aus der Wirtschaftskrise. In manchen Ländern können persönliche Daten in den falschen Händen zu Folter und Tod führen.

Auch in Österreich sind netzpolitische Fragen rund um persönliche Daten hochaktuell. In diesen Bereich fallen zum Beispiel Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und die Netzneutralität. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass persönliche Daten im Internet weder vom österreichischen Staat noch von kalifornischen Unternehmen abgefangen und ausgewertet werden sollten.

Ein möglicher Ansatz scheint zu sein, dezentrale Netzwerke verschiedener Ausprägung zu schaffen, in denen entweder mehrere Dienstanbieter zur Auswahl stehen, oder sogar jeder Teilnehmer nach einem peer-to-peer Prinzip sein eigener Anbieter sein kann. Dies ist das Ziel der FreedomBox. In einem solchen System ist Privatsphäre nicht tief in der technischen Architektur verankert.